Dienstplan erstellen: Anleitung für Schweizer KMU
Ein guter Wochendienstplan spart Zeit, vermeidet Missverständnisse und sorgt für faire Ferienplanung. So gehen Sie Schritt für Schritt vor – und wann sich Software statt Excel lohnt.
1. Stammdaten erfassen
Bevor Sie die erste Woche planen, brauchen Sie eine saubere Basis: Mitarbeitende, Pensum, Verfügbarkeiten, Standorte und Dienstvorlagen (Früh, Spät, Ganztag). Je klarer diese Daten, desto schneller geht die laufende Planung.
2. Woche strukturieren
Planen Sie zuerst die Tage mit höchstem Personalbedarf – etwa Samstag im Detailhandel oder Freitagabend in der Gastronomie. Prüfen Sie Mindestbesetzung pro Schicht und markieren Sie offene Lücken, bevor Sie Anträge bearbeiten.
3. Wünsche und Ferien einbeziehen
Ferien- und Absenzwünsche gehören in denselben Prozess wie der Schichtplan – nicht in separate Chats. So sehen Sie Konflikte früh und können fair entscheiden.
4. Plan veröffentlichen und kommunizieren
Ein Plan hilft nur, wenn alle ihn kennen. Veröffentlichen Sie den Wochenplan zentral – idealerweise so, dass Mitarbeitende ihn mobil abrufen können, ohne PDFs weiterzuleiten.
Wann lohnt sich Dienstplan-Software?
Ab etwa fünf Mitarbeitenden steigt der Aufwand mit Excel spürbar. Eine Cloud-Lösung wie easyplan verbindet Schichtplan, Ferien und Zeitsaldo – ab CHF 2.90 pro Mitarbeiter und Monat.
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